Loading...

Patientenbericht

Sebastian, Köln: Daumenarthrose

"Ich bin von Beruf Schreiner und habe seit eineinhalb Jahren Schmerzen im Daumengelenk meiner rechten Hand. Die Schmerzen sind sehr schnell, sehr stark geworden. Am besten kann man sich das vorstellen, wie ein gleichzeitiger Stich mit drei Nadeln in das Gelenk. Ich bin Rechtshänder, aber seitdem ich diese Schmerzen habe, ist es ein Problem mit der Hand, Dinge zu greifen und zu heben. Ich schaffe es dann manchmal einfach nicht, das Gewicht zu halten. Manchmal musste ich Gegenstände schon wieder los lassen und mir Hilfe von meinen Kollegen holen.Ende 2012 habe ich den Grund für meine Schmerzen erfahren: Ich habe Arthrose im Daumengrundgelenk. Ich gehe davon aus, dass diese erblich ist, da meine Mutter das gleiche Problem hat. Ich könnte Medikamente nehmen um die Schmerzen in den Griff zu kriegen, aber das möchte ich nicht. Meine Leber soll ja nicht alles aushalten.

Meine Freundin hatte die Idee, dass Frau Busch den Schmerz in meiner Hand ohne den Einsatz starker Medikamente lindern könnte. Wir haben uns darüber unterhalten und sie hat mir empfohlen, an dem schmerzendem Gelenk Blutegel anzusetzen. Ich hatte von der Behandlung mit Egeln vorher schon einmal gehört und wusste in etwa, dass sie zur Schmerztherapie geeignet sind. Frau Busch hat mir erklärt, dass im Speichel der Egel Substanzen sind, die den Arthroseschmerz lindern.

Vor etwa einem halben Jahr hat Frau Busch mir den ersten Blutegel an meinem Handgelenk angesetzt. Das ist im ersten Moment schon etwas unangenehm. Man merkt die ganze Zeit ein fortwährendes Beißen und Saugen an der Stelle. Wenn die Egel sich vollgesogen haben und abfallen, dauert es noch eine Weile bis die Schmerzlinderung eintritt. Wenn ich dann aber wieder arbeiten gehe, merke ich den Unterschied: Der Arthroseschmerz kommt auch bei Greifbewegungen nicht mit voller Wucht wieder. Er ist dann eine ganze Weile abgeschwächt.

Wenn der Schmerz wieder zunimmt, gehe ich wieder zu Frau Busch um neue Egel an meinen Daumen anzusetzen. Das ist in etwa alle zwei Monate. Ich bin froh, dass ich mir auf diese Art Linderung verschaffen kann. Wie gesagt: Ich möchte meine Leber nicht mit starken Medikamenten belasten. Deswegen werde ich den Gang zum Schulmediziner und den Einsatz von Schmerzmitteln so lange herauszögern, wie es nur geht."